Rennsteig Herbstlauf

 

Hier nun auch mein erster Laufbericht als jüngstes Mitglied der Lauffreunde.

In Vorbereitung auf den Jahreshöhepunkt meiner Lauffreunde bestritten wir gemeinsam einige sehr schöne Trainingsläufe durch unseren geliebten Thüringer Wald. Leider konnte ich aufgrund meiner fehlenden Startnummer die Jungs dieses Jahr nicht zum Berlin Marathon begleiten, was aber noch ganz oben auf meiner to do Liste steht. Durch die gemeinsamen Läufchen war ich zum Saisonabschluss in super Form.

Also ging ich mal davon aus, dass ich eine Woche nach Berlin der allein-lauffreund zum Herbstlauf sein würde. Weit gefehlt, Nils & Antje wollten sich das hart erarbeitete Frühstücksbrettchen sichern, Silvio und Sven machten Urlaub mit Familie sonst wären sie auch am Start gewesen. Mein persönliches Ziel war eigentlich nur einen Ticken schneller sein als 2016.

Die Organisation war wie immer spitze, um 9:00 Uhr Anmeldung in Masserberg, Startnummernempfang und mit den bereitgestellten und gut durchgeheizten Bussen ab in Richtung Neuhaus. Es hatte zwar die ganze Nacht geregnet jedoch zum Start lud Neuhaus mit angenehmen Läuferwetter ein.

Pünktlich um 11:00 Uhr fiel der Startschuss und es geht wie zum Marathon, allerdings im XS-Format, über einen ersten Anstieg in Richtung Steinheid. Ab dem Kreisel in Neuhaus dann aber schon auf den original Rennsteig. Dort hieß es Pfützen springen oder umrunden um nicht frühzeitig mit nassen Schuhen und Dreck in den Socken laufen zu müssen. Es ist eine sehr angenehme erste Hälfte, da nach dem ersten Anstieg die Strecke lahnig bergab geht und ich meine angepeilte Pace von knapp unter 5 Minuten halten konnte. Natürlich wusste ich auch von den zwei Anstiegen in Limbach und dem Eselsberg bei Masserberg bei dem es das wichtigste ist geschmeidig anzugehen um zum Ende noch Luft zu haben. Es gelang mir prima und als Rennsteiglauf- Urgestein Ludwig Amarell am höchsten Punkt der Strecke jeden Läufer abklatschte war es dann auch schon geschafft. Die letzten 500 Meter noch mal Vollgas und......tatsächlich 1:42 das sind 2 Minuten schneller als im Vorjahr. Nils und Antje trotz Berlin und na harten Einheit zwei Tage vorher locker unter zwei Stunden...sehr geil!

Das war mein dritter Start beim Herbstlauf und ich konnte mich von anfänglich 1:48 über 1:44 zu 1:42 steigern. Bleibt abzuwarten ob nächstes Jahr die 1:40 fällt. Schön wäre es.

Bis bald Euer Christian

 

Kommentare

Schöner Lauf und schöner Bericht, wäre gern dabei gewesen, musste aber "leider" in Südtirol die Schuhe wetzen.... Bei der nächsten Gelegenheit gehen wir die 1:40 gemeinsam an ;-)

Gruß

Silvio

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